Die Beliebtheit des Dog Divings hat ihren Ursprung in den USA und findet auch hierzulande immer mehr begeisterte Anhänger. Bei dieser rasanten Trendsportart springen Hunde voller Elan von einer Rampe ins Wasser, um ein geworfenes Spielzeug zu apportieren. Gemessen wird dabei die Weite des Sprungs. Hier erfährst Du mehr über diesen spritzigen Wassersport für echte Wasserratten.

Erste Schritte mit einem Profi
Viele Hundeschulen und Hundesportvereine bieten mittlerweile Schnupperkurse und Trainingsstunden für Dog Diving an. Es ist dringend ratsam, diesen Sport unter Anleitung eines erfahrenen Trainers zu beginnen. Selbst wenn Du keine Turnier-Ambitionen hast, zeigt ein Trainer Dir und Deinem Hund von Anfang an die richtige Sprung- und Landetechnik, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Für welche Hunde ist Dog Diving geeignet?
Dog Diving ist der perfekte Sport für Hunde, die ohnehin nicht genug vom kühlen Nass bekommen können. Erzwinge jedoch niemals einen Sprung, wenn Dein Hund wasserscheu ist – der Spaß und das freiwillige Mitmachen stehen immer im Vordergrund.
Zudem ist eine hervorragende körperliche Fitness absolute Voraussetzung. Da Hunde beim Schwimmen und Apportieren oft über ihre Grenzen gehen, musst Du das Training sofort beenden, sobald Dein Hund Anzeichen von Erschöpfung zeigt. Hunde mit Herz-Kreislauf-Problemen, akuten Gelenkerkrankungen oder Übergewicht sollten vom Dog Diving aus Sicherheitsgründen absehen.
Vorbereitung und Sicherheit beim Training
Beim professionellen Dog Diving wird von einer speziellen, rutschfesten Absprungrampe in einen etwa zehn Meter langen und anderthalb Meter tiefen Pool gesprungen. Beim ersten Training geht es vor allem darum, Deinem Hund zu zeigen, wie er über die flache Rampe sicher wieder aus dem Wasser herauskommt – oft musst Du dafür anfangs selbst mit ins Becken steigen.
Hier sind die wichtigsten Sicherheitsregeln für das Training:
- Aufwärmen ist Pflicht: Lass Deinen Hund vor dem ersten Sprung ein paar Minuten an der Leine warmlaufen, um Muskeln und Sehnen auf die Belastung vorzubereiten.
- Langsam abkühlen: Bring Deinen Hund nicht erhitzt zum Sprung, sondern gewöhne ihn vorab langsam an die Wassertemperatur.
- Schwimmweste nutzen: Spezielle Hundeschwimmwesten geben nicht nur Sicherheit, sondern haben auch einen praktischen Rückengriff, an dem Du Deinen Hund im Wasser leicht sichern und leiten kannst.
Fazit
Wer nicht extra einen Hundepool aufsuchen möchte, kann Dog Diving im privaten Rahmen auch an einem geeigneten See üben. Voraussetzung hierfür ist ein absolut rutschfester Steg, eine ausreichende Wassertiefe ohne Unterwasserhindernisse und ein flacher Uferbereich für den sicheren Ausstieg. Richtig aufgebaut ist Dog Diving eine wunderbare Beschäftigung, die die Bindung stärkt und an heißen Tagen für die perfekte Abkühlung sorgt.