Hund alleine lassen

So gewöhnt sich dein Hund allein zu bleiben

Hunde sind soziale Tiere und verbringen unglaublich gerne Zeit mit ihren menschlichen Begleitern. Dennoch müssen sie lernen, auch einmal entspannt alleine zu bleiben, wenn wir zur Arbeit gehen, einkaufen oder andere Verpflichtungen haben. Manche Hunde empfinden dabei Stress. Umso wichtiger ist es, ihnen Schritt für Schritt beizubringen, diese Zeit ohne Angst oder Anspannung zu bewältigen. Hier findest Du einige praktische Tipps, wie Dein Hund das Alleinsein stressfrei lernen kann.

DOGORIE Maskottchen

Erfülle die Grundbedürfnisse Deines Hundes

Bevor Du das Haus verlässt und Deinen Hund alleine lässt, sorge dafür, dass seine Grundbedürfnisse voll erfüllt sind. Füttere Deinen Hund, lass ihn sich in Ruhe lösen und gib ihm ausreichend Gelegenheit, sich zu bewegen. Ein ausgiebiger, entspannter Spaziergang vor Deiner Abwesenheit sorgt dafür, dass Dein Hund müde ist und sich während Deiner Abwesenheit viel leichter entspannen kann.

Bereite die Umgebung Deines Hundes vor

Weise Deinem Hund einen gemütlichen Platz im Haus oder in der Wohnung zu, an dem er sich während Deiner Abwesenheit sicher fühlt. Das kann sein gewohntes Körbchen, eine ruhige Ecke im Wohnzimmer oder ein separater Raum sein. Wenn Dein Hund seinen festen Ruheplatz kennt und positiv verknüpft hat, wird er deutlich weniger unruhig durch die Wohnung laufen. Übe das Aufsuchen dieses Platzes auch, wenn Du zu Hause bist, und belohne ihn dort für seine Entspannung.

Räume unbenutzte Gegenstände weg

Vor Deiner Abwesenheit solltest Du Spielzeuge, Kauartikel oder Gegenstände wegräumen, die Dein Hund normalerweise nur unter Deiner direkten Aufsicht benutzen darf. Das beugt nicht nur unerwünschtem Knabbern an Möbeln oder Schuhen vor, sondern minimiert auch das Verletzungsrisiko für Deinen Vierbeiner während Deiner Abwesenheit.

Halte das Abschieds- und Begrüßungsritual schlicht

Es ist wichtig, dass das Gehen und Wiederkommen für Deinen Hund zu einer absoluten Normalität wird. Vermeide emotionale, lange Abschiedsszenen und verzichte darauf, Deinen Hund überschwänglich zu begrüßen, sobald Du zur Tür reinkommst. Ignoriere ihn am besten die ersten Minuten nach Deiner Rückkehr kurz, bis er sich beruhigt hat. Ein ruhiger, unaufgeregter Übergang nimmt Deinem Hund die Erwartungsspannung und senkt das Stresslevel enorm.

Steigere die Zeiten des Alleinseins schrittweise

Wenn Dein Hund Schwierigkeiten mit dem Alleinbleiben hat, beginne mit extrem kurzen Intervallen von wenigen Sekunden oder Minuten und steigere diese erst nach und nach. Verlasse den Raum oder die Wohnung anfangs nur ganz kurz. Sobald Dein Hund dabei vollkommen ruhig bleibt, kehrst Du zurück. Erhöhe die Abwesenheitsdauer erst dann langsam, wenn die vorherige Stufe absolut problemlos und ohne Winseln oder Bellen geklappt hat.

Hab Geduld

Das Alleinsein ist für viele Hunde eine große mentale Herausforderung. Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo – verliere also nicht die Geduld, wenn es einmal kleine Rückschritte gibt. Solltest Du das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, kann die Unterstützung eines professionellen Hundetrainers sehr wertvoll sein. Bedenke zudem, dass ein Hund im Alltag in der Regel nicht länger als vier bis maximal fünf Stunden am Stück allein gelassen werden sollte.

DOGORIE Hundeglück

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.